Nanga Parbat – Rupalwand und Fairy Meadows

Saison: Juni - Oktober
Höhe: 3.700 m
Schwierigkeit: Leicht
Anzahl Tage: 12 Tage
Besonderheit: Trekking Erlaubnis nicht erforderlich
Der Nanga Parbat hat seinen Namen aus dem Sanskrit, was „Nackter Berg“ bedeutet, weil seine Flanken so steil sind, dass sich weder Vegetation noch Schnee halten können. Nach alten lokalen Legenden heißt der Nanga Parbat auch Diamir, das bedeutet „Heimat der Feen“. Es heißt, dass die Königin der Feen dort in einem Palast aus kristallklarem Eis lebt, der von riesigen Schneeschlangen und Fröschen bewacht wird. Die früheren Desaster beim Versuch, den Berg zu besteigen, werden dem Missvergnügen der Feen zugeschrieben. Die Spitze des Nanga Parbat besteht nicht aus einem einzelnen Gipfel, sondern besteht aus einer 20 km langen Reihe von Peaks und Abgründen, mit seinem höchsten Gipfel in einer Eiswelle (8.125 m). Seine Südflanke ist bekannt als die Rupalwand (5.000 m), während die Nord- oder Raikotflanke über 7.000 m ins Industal abfällt, eine der tiefsten Schluchten der Welt. Diese Expedition bringt uns zur Süd- oder Rupalseite.

Der Nanga Parbat ist der zweithöchste Berg Pakistans und der neunthöchste der Welt. Er ist nicht Teil des Karakorums, sondern bildet den äußerst westlichen Punkt des mächtigen Himalaya. Der Indus trennt ihn vom Karakorum. Seit der ersten unglücklichen britischen Expedition, geführt von A. F. Mummery in 1895, haben Bergsteiger versucht, den Gipfel auf verschiedenen Routen zu erreichen. Nur wenige Glückliche haben es geschafft. 1934 starben 4 Deutsche und 6 Träger in einem Sturm. 1937 wurden 12 Bergsteiger und 18 Sherpas von einer Lawine verschüttet, die über ihr Lager stürzte. Tatsächlich hat der Nanga Parbat mehr Menschenleben gefordert als alle anderen 8.000er, bezogen auf die Zahl der Besteigungsversuche. Daher stammt der furchterregende Beiname „Killerberg“. Erstmals wurde der Nanga Parbat bestiegen von einer österreichisch-deutschen Expedition. Hermann Buhl schaffte 1953 den finalen Aufstieg in einer 41 Stunden-Solotortur, ohne Sauerstoff. Der italienische Bergsteiger Reinhold Messner bestieg den Berg über die Süd- (Rupal) Seite, zusammen mit seinem Bruder Günther, der bei dem Abenteuer sein Leben verlor.
 
 

Fest geplante Termine für 2018:

- Sa. 02. Juni – Mi. 13. Juni

- Mo. 25. Juni – Fr. 06. Juli

- Mi. 10. Juli – Sa. 21. Juli

- Mo. 06. Aug. – Fr. 17. Aug.

 

1. Tag: Islamabad

Ankunft in Islamabad und Transfer zum Hotel. Nach einer Rast Sightseeing in der Altstadt von Rawalpindi: der berühmte Raja Bazar, der Moti (Perlen) Bazar und der Sabzi (Gemüse) Mandhi. Besuch der neuen Stadt Islamabad, Hauptstadt von Pakistan. Wir besichtigen die Faisal Moschee und das Lok Virsa Museum. Mittag- und Abendessen in lokalen Restaurants, Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Flug nach Gilgit – Gilgit / Chilas

Transfer zum Flughafen zum Flug nach Gilgit, etwa 1 Stunde von Islamabad. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel.
Falls der Flug wetterbedingt ausfällt: Fahrt nach Chilas auf dem Karakorum Highway (KKH), etwa 10-12 Stunden, 461 km.
Übernachtung im Hotel in Gilgit oder in Chilas.

Die Fahrt über den Karakorum Highway ist atemberaubend. Diese außerst spektakuläre Straße ist ein Monument der Ingenieurkunst und führt über den höchsten gepflasterten Grenzübergang der Welt. Er verbindet Pakistan mit China auf einer Länge von 1.300 km zwischen Islamabad und Kashgar, sich durch drei Bergregionen windend. Der Karakorum Highway folgt der alten Seidenstraße durch das Industal bis zur chinesischen Grenze auf dem Khunjerab Pass. Wir fahren durch die historische Stadt Taxila, die wunderschöne Hillstation Abbotabad, den sattgrünen Städten Mansehra und Shinkiari, bis wir auf den großartigen Indus an der Thakot Brücke treffen. Von dort aus schlängelt sich die Straße entlang dem Indusufer, mit alle 2 km wechselnden Landschaften. Wir fahren durch die Orte Besham, Dassu, Komila und Shatial, bis wir Chilas erreichen, wo bereits im 5. Jhdt. A.D. chinesische Pilger und Reisende Felscarvings und Inschriften hinterlassen haben.

3. Tag: Fahrt nach Tarashing von Gilgit oder Chilas

Wir fahren früh mit dem Bus nach Thalichi, wo wir den Karakorum Highway verlassen, um mit dem Jeep weiter ins Astore Tal fahren. Hier ist der Startpunkt zahlreicher Trekkingmöglichkeiten wie auf das Deosai-Plateau oder zum Nanga Parbat. Vor der Unabhängigkeit war der Trek zum Astore Tal über den Burzil Pass eine uralte Karawanenstraße und die einzige Verbindung zwischen Kashmir und Gilgit. Durch die Indo-Pak-Grenzlinie ist der Burzil Pass heute nicht mehr zugänglich. Das Tal oberhalb der Schlucht ist breiter, mit vereinzelten kleinen Dörfern beiderseits des Flusses. Der Ort Astore liegt auf beiden Seiten des Rama Gah Flusses. Die Astore Straße wurde 1987 renoviert. Sie windet sich durch die enge, unglaublich steile Astore Schlucht auf einer Länge von 30 km. Wir fahren bis zum Dorf Tarashing, das letzte an der Straße. Von hier startet unser Trek. Übernachtung im Camp.

4. Tag  Polnisches Basislager (Bazin)

Von Tarashing bis Bahzin (3.650 m) sind es etwa 5 Stunden zu Fuß. Wir starten am frühen Morgen. Der Weg führt steil hinauf zur diesseitigen Moräne des Tarashing Gletschers. Nach einer Überquerung von etwa einer halben Stunde gehen wir durch das malerische Rupal Dorf mit seinen Terrassenfeldern und genießen die sich ständig verändernde Sicht auf den Nanga Parbat. Nach einem Mittagessen und Rast am Rupal Basis Lager gehen wir kontinuierlich ein enges, grünes Tal hinauf, durch kleine Wälder von Weiden, Poplar und Juniper. Die Wiesen sind übersäht mit Vergissmeinnicht, Lavendel und Edelweiß. Nach 2 Stunden passieren wir einen kleinen See. Um die Ecke liegt das Bahzin Camp – eine ebene, grüne Wiese zwischen der Moräne des Bahzin Gletschers und dem Berg. Unmittelbar vor uns liegt die Eiswand der östlichen Flanke des Nanga Parbats. Die Rupalwand erstreckt sich bei einer gigantischen Höhe von 4.500 m beinahe über die gesamte Breite des Berges. Übernachtung im Camp.

5. und 6. Tag: 2 Tage im Basislager

Freie Tage im Basislager zum Fotografieren und Entdecken.
Übernachtung im Camp.

7. Tag: Tarashing

Trek zurück nach Tarashing (4-5 Stunden). Übernachtung im Zelt.

8. Tag: Tarashing – Raikot – Fairy Meadows (3.300 m)

An diesem Morgen fahren wir zur Raikot Brücke und weiter per Jeep nach Tato Village, von wo wir den Trek zur Fairy Meadows beginnen. Übernachtung im Raikot Sarai.
Vor Raikot halten wir am Aussichtspunkt nahe Talich für einen Blick auf den Nanga Parbat, der am 3. Juli 1953 vom österreichischen Bergsteiger Hermann Buhl bezwungen wurde. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über den Indus auf den Berg im Hintergrund.

9. Tag: Bayal Camp Ausflug

Dieser Tag bringt uns zum Base Camp des Nanga Parbat bis Bayal. Der Trek dauert etwa 1 Stunde. Sie haben viel freie Zeit zum Wandern und Entdecken, auch auf eigene Faust.
Übernachtung im Zelt.

10. Tag: Fairy Meadows – Besham

Wir trekken zurück nach Tato und fahren mit dem Jeep bis Raikot Bridge. Dort wartet unser Bus, der uns entlang des Indus über den Karakorum Highway über Shatial, Komila und Dassu nach Besham bringt. Der Indus fließt südlich von Ladakh nach Pakistan hinein und trennt hier Karakorum und Himalaya. Hinter jeder Biegung des Flusses gibt es neue Landschaften zu entdecken. Die meisten der Orte gab es schon im 5. Jhdt. A.D.
Wir fahren auf dem Westufer des Indus nach Besham (850 m), einst ein kleines Dorf, inzwischen eine schnell wachsende Stadt. Von hier aus führt eine Straße über den malerischen Shangla Pass ins Swat Tal. Insgesamt etwa 340 km in 7-8 Stunden. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Besham – Taxila – Islamabad
Morgens fahren wir über den KKH nach Islamabad. Wir überqueren den Indus bei Thakot und fahren weiter über die Chatar Plains durch Mansehra und Abbotabad. Die Strecke ist 275 km lang und dauert etwa 7-8 Stunden bis Islamabed. Unterwegs, ca. 40 km vor Islamabad, besichtigen wir Taxila. Taxila gehört zu den größten archäologischen Entdeckungen der Welt. Erobert von Alexander, dem Großen, in 327 B.C. erblühte Taxila unter den Mauryans und den großen Kushans zu einem Ort der Gelehrsamkeit. Taxila wurde von den Weißen Hunnen zerstört, schließlich fiel es dem ersten großen muslimischen Eroberer, Mahmud von Ghazni, 1000 A.D. zum Opfer.
Nach Ankunft in Islamabad Transfer zum Hotel zum Abendessen und Übernachten.

12. Tag: Heimflug

Transfer zum Flughafen zum Rückflug nach Hause. Ende der Reise.

Islamabad:
Regency Inn / Grand Regency Hotel

Chilas:
Panorama Inn / Shangrila Midway

Gilgit:
PTDC Motel

Besham:
PTDC Motel
Kosten für das 12 Tage Programm (in Euro / Person):

2-6 Personen:
1.475,00

7-10 Personen:
1.210,00

11-20 Personen:
1.095,00

Einzelzimmerzuschlag:
195,00
 
Enthalten:

a) Unterbringung wie angegeben
b) Mahlzeiten, Frühstück , Mittag- und Abendessen im Hotel und auf dem Trek
c) Privater (airconditioned) Transport für alle Bodentransfers
d) 4x4 Jeeps von Gilgit nach Tarashing und von Tarashing nach Fairy Meadows
e) Eintrittsgebühren für Museen und historische Orte
f) Träger, Koch, Helfer und Führer
g) 12 kg Gepäck frei je Person auf dem Trek
h) Zelte zum Schlafen, Matratzen, Zelte für Küche und Toilette
i) Medizinische Grundausrüstung und Satellitentelefon für Notfälle
j) Flugticket von Islamabad nach Gilgit, bei guten Wetterbedingungen
 
Nicht enthalten:

a) Internationales Flugticket
b) Persönliche Schlafsäcke, Kleidung und Ausrüstung
c) Extras in Hotels wie Drinks, Wäsche, Telefongebühren usw.
d) Persönliche Versicherungsgebühren und medizinische Notfallhilfe
e) Alles weitere, was nicht im Programm angegeben ist
 
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